Warum Biertrinken gut für Sie ist

Das bekannte Schild in vielen Pubs und Bars liest „Wer nicht trinkt, der lebt nicht länger. Es fühlt sich nur länger an“. Und hier scheinen sich dann die Geister zu scheiden – ist Bier an sich überhaupt gesund und sollte man es trinken, in nicht zu hohen Mengen, natürlich? Oder ist Bier vielleicht sogar gut für den Körper und die Seele und sollte daher nicht zu sehr ignoriert werden? Wir haben uns mal einige Seiten angeguckt, auf denen es medizinische Einsichten zu diesem Thema geben soll.

Man sagt ja immer, dass Biertrinker dicker sind als jene, die auf Hopfen und Co. verzichten. Während es stimmen mag, dass ein übertrieben hoher Bierkonsum den Bierbauch wachsen lässt, so konnte mittlerweile nachgewiesen werden, dass bestimmte Biere in geringen Mengen sogar aktiv zum Gewichtsverlust beitragen können. Besonders Biere aus Belgien – hier sollte man Leffe und Westmalle probieren – können durch die im Bier enthaltenen Bakterien für eine schnellere Verdauung sorgen und somit den Verbrennungsprozess animieren.

Schon mal von Xanthohumol gehört? Gut, haben die meisten Menschen wohl auch nicht. Diese Antioxidantien finden sich im Hopfen und es wird ihnen nachgesagt, dass sie sehr hilfreich in der Bekämpfung von Krebs sind, und um Krebs bereits vorzubeugen.

A propos Bierbauch – auch hier sind sich viele Menschen uneins, sogar die Medizin scheint sich noch zu 100% sicher zu sein, woran es liegt. Studien konnten zwar nicht eindeutig belegen – oder widerlegen – dass ein heftiger Bierkonsum zum Bauch führe, aber häufig konnten die Wissenschaftler Parallelen zwischen einem hohen Bierkonsum und einer Fettleibigkeit finden. Allerding konnten sie auch herausfinden, dass ein gemäßigter Bierverbrauch dabei helfen kann, dass man eher keine Nierensteine entwickelt, es hat also durchaus Vorteile. Um weitere medizinische Einsichten zu geben: es ist mittlerweile bewiesen worden, dass auch der Bierkonsum dabei hilft, Alzheimers vorzubeugen. Wer aso gerne mal ein Bier trinkt, arbeitet aktiv daran, dass sich diese einnehmende Krankheit im hohen Alter unwahrscheinlicher ausbreiten kann.

Abschließend kommen wir noch mit den richtig guten Argumenten für den nächsten Kneipenbesuch daher: wussten Sie zum Beispiel, dass eine normale Flasche Bier – 0,33l – weniger Kalorien hat Fettarme Milch oder Orangensaft? Besonders Stouts – wie etwa Guinness – haben einen sehr geringen Kohlenhydratanteil. Und wir haben noch gar nicht von den Vitaminen im Bier gesprochen! Ja, in Bieren steckt so einiges an Gutem, es muss also gar nicht immer der Smoothie sein. Vitamine sind auch mit dafür verantwortlich, dass die Knochenstruktur bei Biertrinkern oftmals in Ordnung sein kann, denn hier greift der kalte Gerstensaft ebenfalls unterstützend ein.

Wie Sie sehen gibt es eine Vielzahl an guten Gründen, warum man Bier nicht verteufeln sollte. Natürlich gilt auch hier wie immer die Grundidee, dass man nichts exzessiv machen muss, aber wer sich ab und zu mal ein leckeres Bier gönnt, der schadet dem eigenen Körper weniger als vermutet. Prost!